“+ultra, gestaltung schafft wissen” ist eine Ausstellung des Exzellenzclusters „Bild Wissen Gestaltung. Ein Interdisziplinäres Labor“ Humboldt-Universität, In Martin-Gropius-Bau, Berlin von 30. September 2016 bis 8. Januar 2017.

 

„Die Ausstellung +ultra. Gestaltung schafft wissen zeigt die Zusammenhänge von Gestaltung durch den Menschen, in der Natur und mittels der Technik auf. Gemäß dieses Verständnisses, umfasst Gestaltung künstlerische, wissenschaftliche und technologische Prozesse ebenso wie Vorgänge im Sozialen und Politischen.
Die Ausstellung fragt danach, welche Anforderungen wissenschaftlich-technische und gesellschaftliche Entwicklungen heute an die Gestaltung stellen. Wie schreiben sich neue Materialien und Werkzeuge der Gestaltung in den Prozess und die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung ein? Wie verändern sie das Denken? Und wie wirken sie auf die Gestaltung der Umwelt und des Menschen zurück? Kurz: Welche Wirkmächte entfalten Bilder, Materialien Dinge und Stoffe?“

 

text von Katharina Lee Chichester und Nikola Doll – Broschure zum Ausstellung

 

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Ausgehend von diesen Betrachtungen stellen wir den Blick auf das Material in den Mittelpunkt der Austellungsarchitektur und Szenografie. Eine Abfolge von Raumcollagen zeigen das Spannungsfeld von Wissenschaft, Natur und Gestaltung auf.
Die Materialerzählung schlägt dabei eine Brücke zwischen der natürlichen und der menschengemachten Welt und bildet in Raumbildern den roten Faden der Ausstellung.
Dem Gegenüber steht ein großflächiges Raster: als Bild, Ordnungsprinzip und Objektträger zu gleich, bettet es die Ausstellungsobjekte in eine räumliche Collage ein.

 

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Bausteine der Szenografie: Das Material, die schwarzen Körper (Vitrinen), das Raster, die Raumtafeln, das Licht

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Das Raster: Um 2,8° gedreht legt sich das Raster über den gesamten Grundriss und zieht einen Rahmen für die räumliche Erzählung auf.
Die zehn Räume der Ausstellung gliedern sich in drei Themenschwerpunkte, wobei jeder eine verschiedene Ausformung erfährt. Die Rasterstruktur bietet sowohl verschiedene Präsentationsformen als auch ein Spektrum räumlicher Inszenierungen an.

 

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©Jirka Jansch

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Activ Space: Als kommunikativer Austauschort befindet sich im Zentrum der Ausstellung der Activ Space, welcher aktuelle künstlerische Forschungsarbeiten zeigt und als Verannstaltungsort für die HU Berlin während der Ausstellungsdauer dient. Besucher sind eingeladen an den Vorlesungen, Workshops und Diskussionen teil zu nehmen.

 

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©Jirka Jansch

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©Jirka Jansch

 

Grafisches Konzept: Node Berlin

 

Die Ausstellung kann auf verschiedene Arten erlebt werden. Zum einen gibt es einen zeichnerischen Ausstellungsführer mit verschiedenen thematischen Vertiefungen zu jedem Kapitel.
Zum anderen gibt es auch ein Ausstellungsspiel, bei welchem durch Fragestellungen Objekte gefunden werden können.

Das Grafikkonzept verweist bei jeder Raumtafel auf die übergeordneten Zusammenhänge zwischen den Kapiteln.

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