Ein Projekt für und mit Geflüchteten
Berlin erlebt große Veränderungen. Zusammen mit jungen Menschen, die auf verschiedenen Fluchtwegen Deutschland und Berlin erreicht haben, stellen wir Fragen nach neuen Formen des Zusammenlebens in der Stadt.

Wer bei der U-Bahnstation Leinenstraße aussteigt, entdeckt auf der Höhe Hermannstraße 84 zwischen Grünen Weg und Falafelstand „ToGo“ ein altes Steinmetzhaus. Künstler und  Architekten sind zusammen mit jungen Geflüchteten in den verlassenen Langbau eingezogen, haben die Werkstatträume notdürftig renoviert und eine kleine Gartenschule eingerichtet. Deutschunterricht, Berufskunde, Garten- und Landschaftsgestaltung stehen auf dem Stundenplan.

 

Auf einem Regal dreht ein alter Globus seine Runden und nimmt Gäste aus der Neuköllner Nachbarschaft mit auf Reisen in die Länder des Südens, wo die Flüchtlinge herkommen: als Refugee-teacher laden die Gartenschüler regelmäßig zu Vorträgen und Kursen in ihre improvisierte Volkshochschule ein und werden hier selber zu Lehrern – herzlich willkommen im Café NANA!

 

Überall Gartengeräte, Blumenzwiebeln und anderes Saatgut… alles deutet darauf hin, dass hier etwas beginnt: Auf dem nahegelegenen Brachgelände des westlichen Teils des Jerusalem-Friedhofs entsteht ein überraschungsreicher Gärtnereibetrieb, der neben allerhand Bau- und Pflanzarbeiten zu einem kreativen Ort der Begegnung mit Berlinerinnen und Berlinern wachsen soll – ein Thinktank und Ort für soziale Transformationen, der Entspannung für das aufgeladene Thema „Flüchtlinge“ ermöglicht.

 

Ein Brachfeld kriegt ein neues Gesicht – Vorbeischauen und Mitmachen, alle sind herzlich eingeladen!

 

Mehr unter:
www.diegaertnerei.berlin
und bei Facebook

 

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