Ideen Wettbewerb Tempelhofer Feld
Im Dezember 2024 hat die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einen Ideenwettbewerb für die Umgestaltung des Tempelhofer Felds ausgerufen. Mit diesem Wettbewerb sollte die Diskussion über die Zukunft des Tempelhofer Felds und seine Rolle in der Stadt neu eröffnet werden. Es geht dabei auch um die Frage, ob das Feld, das seit 2014 per Referendum als öffentlicher Freiraum definiert wurde, für Entwicklungen, die im Tempelhof Gesetz verboten sind, geöffnet werden soll. Dazu gehören bauliche Nutzungen und mögliche (Teil-) privatisierungen. Ein breit aufgestellter Partizipationsprozess hat den Bürger*innenwillen bekräftigt: das Feld soll nicht bebaut werden. Seit der Öffnung des Felds 2010 hat sich ein fantastisches Ökosystem der urbanen Praxis gebildet, das gut vernetzt, stark verwurzelt und mit überregionaler Beachtung den Ort zum Experimentierfeld für sozial-ökologisch-künstlerische Praxis verwandelt hat. Das, was hier in den vergangenen 15 Jahren gewachsen ist, ist nicht mehr wegzudenken aus der Stadt.
Und so hat auch die Jury des Wettbewerbs entschieden 4 von 6 Preisen an Entwürfe zu vergeben, die das Tempelhofgesetz beachten, ohne Privatisierung, ohne Wohnungsbau auskommen aber nachweisen, dass das Feld viel Handlungs- und Gestaltungsraum für die Stadt- und Zivilgesellschaft im Klimawandel bietet.






































