Team: Jule Jungblut, Rosa Ebert, Dorssa Ashena
Herausgegeben von raumlaborberlin
Im Auftrag von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Lektorat: Anna Richter
Gestaltung: LANESTUDIO / Lars Neckel
IBA Labs.
Urbane Optionsflächen als Reallabore für Stadttransformation
Teil der Studie sind beigelegte Faltblätter zu den IBA Labs Labs Hybride Infrastrukturen, Innovative Stadtbausteine und Formen der Kreislaufwirtschaft und einem Faltblatt zu der Akteur*innenlandschaft gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung in Berlin
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Eine vertiefte Betrachtung der bislang untersuchten Urbanen Optionsflächen dient dazu, konzeptionelle Grundlagen für IBA Labs zu formulieren. Hierbei werden verschiedene Szenarien entwickelt und als Handlungsprotokolle ausgearbeitet, um mögliche Entwicklungspfade und Nutzungsstrategien im Rahmen der IBA Berlin 2034/37 aufzuzeigen. Dabei spielen sowohl städtebauliche als auch gesellschaftliche, kulturelle, ökonomische und ökologische Aspekte eine zentrale Rolle.
Durch die Kombination verschiedener methodischer Ansätze soll sowohl eine breitere Wissensbasis über Urbane Optionsflächen geschaffen, als auch eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Politik, Verwaltung, Planer*innen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft bereitgestellt werden. Das übergeordnete Ziel ist es, langfristig tragfähige Strategien zu entwickeln, um diese Flächen nachhaltig zu sichern, sinnvoll zu nutzen und in die gesamtstädtische Planung zu integrieren.
Berlin bereitet sich auf eine neue Internationale Bauausstellung (IBA) vor. Nach den Ausgaben 1954/57 und 1984/87 soll die nächste IBA in den Ausstellungsjahren 2034 bis 2037 stattfinden. Während bei der Interbau 1954/57 der Wiederaufbau der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg im Mittelpunkt stand und die IBA 1984/87 der kritischen Rekonstruktion sowie der behutsamen Stadterneuerung gewidmet war, rückt die geplante IBA 2034/37 die urbane Transformation der gebauten Stadt und die damit verbundenen Herausforderungen für städtische Ballungsräume und ihre Bewohner*innen in den Fokus. Diese bilden die Grundlage für eine zukunftsweisende Strategie der Stadtentwicklung.
Berlin ist gebaut, Boden ist ein begrenztes Gut – und dennoch wächst die Metropole weiter. Umso wichtiger ist es, neben möglichem Neubau den gesamten Gebäudebestand zum Ausgangspunkt einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadtentwicklung zu machen. Im Zentrum stehen dabei die Transformation der bestehenden Stadt, eine qualifizierte Innenentwicklung, ein effizienter Umgang mit Grund und Boden sowie die Schaffung niedrigschwelliger Interaktionsmöglichkeiten für Bewohner*innen.
IBA Labs. Urbane Optionsflächen als Reallabore für Stadttransformation
Teil der Studie sind beigelegte Faltblätter zu den IBA Labs Labs Hybride Infrastrukturen, Innovative Stadtbausteine und Formen der Kreislaufwirtschaft und einem Faltblatt zu der Akteur*innenlandschaft gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung in Berlin
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