Wenn wir damit nicht in das Guiness Buch der unerwarteten Ehrungen eingetragen werden: Erst gewinnen wir mit einem Theaterprojekt einen Architekturpreis (Schellingpreis 2004 für Hotel Neustadt) und 22 jahre später einen Theaterpreis für unsere Architektur: den Tabori Preis des Fonds Darstellenden Künste! Mit dem Roland Preis für Kunst im öffentlichen Raum (2021) und dem Architektur goldenen Löwen (2021) für „Instances of Urban Practice“ ist nun endgültig klar: raumlabor passt in keine Schublade!
Wir freuen uns über diese neue große Wertschätzung für die kontinuierliche Arbeit in verschiedensten kooperativen Formen und sehen das als Anerkennung auch für die vielen Partner*innen, die all das mit uns über die Jahre geschafft haben! Obschon wir bereits eine Weile in den von der Architektur vermeintlich weit entfernten Gewässern des Theaters schippern, sind wir so überrascht wie stolz mit dem Theaterpreis für die freien darstellenden Künste ausgezeichnet zu werden. Denn genau diese Leute im Theater, die wir hier in all den Jahren kennengelernt haben und mit denen wir arbeiten durften, sind es, die uns zu der Überzeugung verholfen haben, dass der experimentellen Raumpraxis eine entscheidende Rolle im dem urbanen Leben zukommen kann.
Der Taboripreis wird am 17.4.2026 im Haus der Berliner Festspiele überreicht.
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If this doesn’t get us into the Guinness Book of Unexpected Honors: First we won an architecture prize with a theater project (the 2004 Schelling Prize for Hotel Neustadt), and 22 years later, a theater prize for our architecture: the Fonds Dakü’s Tabori Prize! With the Roland Prize for Art in Public Spaces (2021) and the Golden Lion of Architecture (2021) for “Instances of Urban Practice,” it is now finally clear: raumlabor defies categorization!
We are delighted by this new, significant recognition of our ongoing work in a wide variety of collaborative forms and see it as a tribute to the many partners who have made all of this possible with us over the years! Although we have been sailing for some time now in the waters of theater—supposedly far removed from architecture—we are as surprised as we are proud to be honored with the theater prize for the independent performing arts. For it is precisely these people in the theater—whom we have come to know here over the years and with whom we have had the privilege of working—who have helped us come to the conviction that experimental spatial practice can play a decisive role in urban life.
The Tabori Prize will be presented on April 17, 2026, at the Haus der Berliner Festspiele.