Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse des städtebaulichen Verfahrens rund um das Areal Haus der Statistik und gibt einen Ausblick, was in Zukunft dort geschehen wird. Die bisherige Entstehungsgeschichte des Projekts wird erläutert und wie es zu der gemeinwohl­orientierten Entwicklung des leerstehenden Gebäudekomplexes kam.

 

Schwerpunkt­mäßig blickt die Ausstellung zurück auf die vielfältigen Formate der Mitwirkung und die zahlreichen Impulse, die von September 2018 bis Februar 2019 Eingang in das integrierte Werkstattverfahren gefunden haben.

(c) Nils Koenning

 

Auftakt der Ausstellung bildete eine öffentliche Pressekonferenz, in der die dritte Kooperationsvereinbarung der fünf Kooperationspartner unterzeichnet wurde.

 

In der Kooperationsvereinbarung wurde die Zusammenarbeit und die Finanzierung der nächsten Phase der gemeinsamen Quartiersentwicklung festgelegt.

(c) Nils Koenning

 

Die Gestaltung der Ausstellung ist die Fortführung einer Reihe, die 2003 in Halle-Neustadt mit dem Kunstprojekt Hotel-Neustadt begann und die Türen aus bald abgerissenen Plattenbauten als Grundmaterial nutzt.

Die Türen sind industriell gefertigt und ihre Standardisierung und Serialität machen sie zu einer geeeigneten Basis für diese Raumstruktur. Durch die Re­-Kontextualisierung der Türen entstehen immer wieder neue Erzählungen und Fantasien für potenzielle Wiederaneignungen von Orten und Objekten.

Das Haus der Statistik wird zwar vom Abriss verschont bleiben, allerdings wurden im Zuge der Entkernung alle Türen und Fenster entfernt. Ein Teil davon wurde aufbewahrt und bildet nun die Ausstellungsarchitektur.

Die Türen dienen zum einen als Trägermaterial für die Panels, auf denen die Inhalte der Ausstellung aufbereitet wurden und schaffen zum anderen soziale Orte, indem sie als Sitzelemente dienen.

(c) Nils Koenning

 

Die Ausstellung ist in drei Teile geteilt. Sie beginnt mit der Geschichte des Haus der Statistik und des umfassenden Gebietes und der Projektgenese.
Im Hauptteil wird das städtebauliche Verfahren und die Mitwirkung durch die Stadtgesellschaft dargestellt. Ebenso werden die drei Planungsteams, sowie ihre Entwürfe vorgestellt. Den letzten Teil der Ausstellung bildet ein Ausblick auf die kommenden Pioniernutzungen und die weitere Entwicklung des Areals.

 

 

(c) Nils Koenning

 

8. Juni – 24. August
Donnerstag, Freitag und Samstag
10 – 18 Uhr

freier Eintritt

 

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178